Cape Reinga

In meinem stray bus pass is eine Tagestour zum Cape Reinga inklusive gewesen. Daher bin ich zwei Tage nach meiner Ankuft in Paihia sehr frueh aufgestanden und habe 7 Uhr vor dem Hostel auf den Bus gewartet. Ein grosser Reisebus voll mit Touristen allen Alters machte sich nun auf den Weg zum noedlichsten, fuer Touristen zugaenglichen, Punkt NZs. Der Busfahrer war ein Maori und hat leidenschaftlich gerne gesungen. Die Lautsprecher muessen ueber Jahre gelitten haben…
Und das alles am fruehen Morgen, nach nur einem Kaffee.
Der Bus hat dann an Rastplaetzen halt gemacht, welche sich mich extremen Preisen auf die taeglichen Besucher vorbereitet haben. Interessant fande ich das Schild an der Eingangstuer:
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Nach vielen Stunden Fahrt auf der sehr kurvigen Hauptstrasse ging es dann weiter auf dem 90 Mile beach, welcher eigentlich 94 Meilen (151 km) lang ist. Der Bus faehrt direkt neben dem Meer auf dem Strand lang. Der Sand ist hart und es gelten die gleichen Verkehrsregeln wie auf einer normalen Strasse. Eine interessante Erfahrung und definitiv ein schoener Ausblick!
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An einem Punkt am 90 Mile Beach halten alle Reisebusse an und lassen die Touristen nach essbaren Muscheln suchen. Fuer mich war allerdings die andere Richtung interessanter. Zwischen den Duenen kam Sueswasser hervor, welches ueber den Strand zum Meer fliesst.
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Ich bin dem Suesswasser gefolgt und an einem kleinen Bach angekommen. Dort wurde es dann gruen.
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Zu meiner Ueberraschung fand ich eine Gottesanbeterin zwischen den Pflanzen krabbeln. Ich war begeistert!
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Nachdem ich Steffi konsultiert habe, weiss ich nun auch die Art der Mantis: Sphodromantis lineola und es ist ein adultes Weibchen. „Danke Steffi!“
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Bei einem zweiten Stopp am 90 Mile Beach konnten alle Sandboarding ausprobieren. Man steigt mit einem Bodyboard bewaffnet die Sandduene hinauf und rutscht auf dem Board wieder hinunter. Wer wollte konnte ein Strecke mit Wasser am Ende waehlen. Das Wetter war super und es hat Spass gebracht.
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Danach fuhr der Bus weiter auf der Strasse und direkt zum Cape Reinga. Vom Parkplatz laeuft man dann hinunter zu einem Leuchtturm und kann die Aussicht geniessen.
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Am Cape Reinga verschmilzt das Tasmanische Meer (links, leicht gruen) mit dem Pazifischen Ozean (rechts, leicht blau).
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Es war Mittagszeit und die Sonne hat geschienen. Viel Zeit um diesen fuer Maoris so wichtigen Ort zu geniessen blieb leider nicht.
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Am Horizont ist eine kleine Insel zu erkennen. Ein Maori ist dort hinuebergeschwommen. Ich waere auch gerne schwimmen gegangen.
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Das Nordkapp ist der eigentlich noerdlichste Punkt NZs und circa 3 km entfernt vom Cape Reinga. Da es ein Naturschutzgebiet ist, fuer Fahrzeuge unzugaenglich.
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Anschliessend hat der Bus alle zu einem Bistro fuer die Mittagspause gebracht. Man haette Bueffet vorbestellen koennen, Kostenpunkt $23. Haha…
Auf dem Weg zurueck nach Paihia hat der Bus dann noch einmal fuer Fish&Chips angehalten und an einer weiteren Raststaette. Ein weiterer interessanter Zwischenstopp war ein fuer Besucher zugaenglich gemachter Kauri Wald. Bis dahin hatte ich allerdings schon geschlafen und bin eher durch den Wald geschlafwandelt 😉

Mein persoenliches Resueme dieses Ausflug faellt eher schlecht aus. Das Cape Reinga ueberzeugt durch seine beindruckende Natur, vor allem dem Meer. Aber es ist einfach nur der noerdlichste Punkt NZs, nicht mehr und nicht weniger. In der Maori Kultur wird dieses Kapp als der Punkt angesehen an dem die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits gehen. Es ist fuer sie also ein hochspiritueller Ort.
Was mich aber an dieser Tagestour wirlkich gestoert hat, ist die Tatsache, dass man den ganzen Tag im Bus sitzt und kurz mal hier fuer 15 min und kurz mal da fuer 40 min ausgeladen wird um dann wieder zwei Stunden zu sitzen und zu warten. Das ist definitiv nicht meine praeferierte Art zu reisen.

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