Farmstay March/April

In Auckland habe ich mich dazu entschieden, dass super summer sale Angebot von „stray“ anzunehmen und mir einen Buspass fuer ganz NZ zu kaufen. Jetzt kann ich also auf allen stray-Strecken so oft hin und her fahren wie ich moechte, muss allerdings deren Fahrtrichtungen beachten. Sie benutzen kleine Busse mit maximal 40 Passagiere, im Winter eher nur 20. Der Busfahrer ist gleichzeitig der Guide und erklaert waehrend der ganzen Zeit was so Interessantes zu sehen ist. Ausserdem fahren die Busse zu abgelegenden Plaetzen uns zeigen den Reisenden Besonderheiten in NZ. Die Busfahrer sind jung und begeistert von NZ und die Passagiere sind es danach auch 🙂 Zudem sind viele Aktivitaeten direkt mit inbegriffen und man hat gesicherte Hostel Plaetze an den Uebernachtungsorten. Meine Reisen werden also sehr sozial, ob ich es will oder nicht 🙂

Auf meiner ersten kurzen stray Tour von Auckland nach Whangerei hatten wir zwei Stops und ich habe schon super viel ueber NZ erfahren.
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Das erste Zwischenziel waren zwei riesige und Jahrhunderte alte Kauri Baeume. Sie sind native in NZ und die zweigroessten Baeume der Erde. Die Urwaelder NZs waren voll von ihnen, bis die Weissen kamen. Viele antike Moebel besitzen Kauri-Kleber. Einige habe ich schon gesehen, viele werde ich noch sehen. Das werden nicht die letzten Fotos dieser beindruckenden Baeume bleiben…
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Fuer mich als interessierter Biologe waren die Schutzmassnahmen gegen die Kauri Krankheit bemerkenswert. Jeder Besucher des ausgeschilderten Waldweges soll sich vor und nach dem Besuch die Schuhe abbuersten um die Verbreitung des Erregers zu verringern. Scientific education.
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Naechster Stop: goat islands. Hier befinden sich vor dem Festland kleine Inseln auf denen die ersten weissen Siedler Futtertiere ausgesetzt haben, um sie nicht nach NZ als Ungeziefer einzuschleppen. Sie wurden sich selbst ueberlassen bis Essensnachschub gebraucht wurde. Das hat gut mit Huehnern und Ziegen funktioniert. Schweine und Kuehe brauchten allerdings mehr Fuehrsorge, vor allem Suesswasser (!) und gingen ein. Daher der Name goat=Ziege Inseln.

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Da stray einen hop-on-hop-off Service bietet, konnte ich beim naechsten Stop Whangerei Info center aussteigen und habe mich mit meinem WWOOFing host dort verabredet. Es sollte mich 4h dauern bis er in der Stadt fertig war und mich auf dem Nachhauseweg vom info center abholen konnte. Aber die Zeit kam mir gar nicht so lange vor, denn es gab ein Café mit Wifi und bequemer Sofaecke. So konnte ich nach der stressigen Zeit in Auckland das erste Mal abschalten und ein bisschen Interntgeschichten und jobsearch machen.

Zu der Farm bin ich ueber WWOOF (willing workers on organic farms) gekommen. Beim WWOOF System arbeitet man 4-6h am Tag und bekommt Unterkunft und Essen. Meine Hosts Hanne und Achmed haben eine kleine Farm in den Waipu Hills 11km vom Dorf Waipu entfernt und mit atemberaubenden Ausblick auf den Pazifik!

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Es gibt Huehner, Katzen, einen Hund, ein Pferd und einen grossen Garten indem ich in den naechsten Tagen arbeiten sollte.

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Geschlafen habe ich in einem gemuetlichen Bungalow gegenueber dem Haupthaus.
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Meine erste Aufgabe war ein zugewachsenes Beet vom Unkraut und vor allem Klee inclusive Samen, zu befreien. Dann Kompost drauf und umgraben. Mit Heu abdecken und dann war es auch schon wieder huebsch 🙂
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Der Rest des Gartens war eher wild bei meiner Ankunft.
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Nach einigen Tagen kam Laurence zur Farm. Kennengelernt habe ich sie in Auckland und nachdem sie in Paihia (noerdlich Waipu) keinen Job gefunden hatte, wollte sie WWOOFing ausprobieren. Nun waren wir also zwei Maedels im Bungalow und konnten beim Arbeiten quatschen. Laurence stammt aus Franzoesisch Kanada und wir haben waehrend des Arbeitens unser Englisch verbessert 🙂

Der Obstgarten mit Orangen
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Feigen
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Macadamia, Guava, Mandarinen, Pfirsich…

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